Kloster Elona

Nur 15 Autominuten hinter dem Bergdorf Kosmas im Parnon-Gebirge liegt das Kloster Elona. Es thront spektakulär an einer Felsklippe in 650 Metern Höhe.
Die Ursprünge des Klosters reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Alles begann mit dem Auffinden einer Ikone, die von einem Öllämpchen erhellt wurde, in einer Felswand. Die Ikone zeigt den Typus „Panagia” (Gottesmutter) der byzantinischen Ikonografie. Die Ikone wird in einer mit Fresken geschmückten Kapelle verehrt. Nach einem Diebstahl wird das Original allerdings nur in der Woche um Maria Himmelfahrt (15. August) ausgestellt.
Zwei Einsiedler errichteten ein erstes Kloster mit zwei Zellen. Der Ikone wurde die Kraft zugeschrieben, Kranke zu heilen. In den folgenden Jahrhunderten erlebte das Kloster durch Pilger und Spender einen Aufschwung.
Im Jahr 1755 wurde das Kloster von den Osmanen ausgeraubt und niedergebrannt. Es wurde jedoch bald darauf wieder aufgebaut und erlebte eine neue Blütezeit. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1809, der Glockenturm aus dem Jahr 1831.

